Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Wort, unru⸗ Diener werde, „den⸗ de des Neige hging es Feld weiten Wie es eideten on ihm chteten Schritt nd un⸗ rrieth. l hielt uf den ich zu orüber, ch dort s ge⸗ Borbild zu ſein n dem nügten ne ſtille er Att

309 Er erblickte mich nicht, bis ich dicht vor ihm ſtand

und ſeinen Namen genannt hatte; auch erkannte er mich

nicht ſogleich, denn ich trug ausländiſche Kleidung, ein Schnurrbart beveckte meine Oberlippe und, wie ich ſchyn oben ſagte, die Jahre hatten mich auffallenb verändert. Als aber die Erkennung folgte, geſchah es von ſeiner Seite mit all der Herzlichkeit, die ich erwartet hatte. Ich legte meinen Arm in den ſeinigen und wir gingen einige Stunden lang umher, ſprachen von Allem, was ſich ſeit und vor unſerer Trennung begeben und wir fühlten, wie unſere Herzen während des Geſpräches immer wärmer für einander ſchlugen.

„Als ich Sie zum letztenmale ſah,“ ſprach er,„wie ſo ſehr verſchieden waren da unſere Hoffnungen und Zwecke— Sie nahmen damals ſcheinbar den beſſeren Platz ein, aber es war nur eine künſtliche Höhe, und mein niederer Standpunkt, obwohl dem Anſchein nach weniger verlockend, war der weniger gefährliche. Ehen hatte mich die Ungnade eines irregeführten, undankbaren Fürſten getroffen. Bereits hatte ich mich in eine Abge⸗ ſchiedenheit zurückgezogen, wo meine einzigen Ehren ſich nach der Feſtigkeit richteten, mit welcher ich meine Ver⸗ werfung ertrug— und meine einzige Schmeichlerin die Hoffnung war, einen Gefährten und Mentor in mir ſelbſt zu finden. Sie, mein Freund, ſchieden mit der Ausſicht auf ein ganzes Leben vor Ihnen; Sie verließen die Verfolgung des Glückes an dem einen Hofe nur, um daſſelbe an einem anderen in noch höherem Maße zu finden. Beinahe zehn Jahre ſind ſeit jener Zeit ver⸗ floſſen— meine Lage hat ſich nur wenig geändert—