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Fleury ſagte mit leiſer Stimme etwas, das ich nicht verſtand. Es entſtand eine Pauſe— nur eine angen⸗ blickliche Pauſe; und dann ſprach der König mit einer Stimme, deren geprieſenen Wohlklang ich bis jetzt für übertrieben gehalten hatte; es lag in dieſer Stimme etwas ſo Gütiges, Ermuthigendes, daß ich plötzlich meine Be⸗ ſinnung wiever gewann. Vielleicht war deren Ton der ſichtbaren Wirkung wegen, welche die königliche Ge⸗ genwart auf mich hervorgebracht, beſonders mild.
„Sie haben uns, Graf Devereur,“ ſprach der Kö⸗ nig,„ein Vergnügen gemacht, das wir Ihnen gegen⸗ über gerne perſönlich anerkennen. Es hat uns paſſend gedünkt, daß vas Land, worin Ihr tapferer Vater ſei⸗ nen Ruhm erwarb, auch dem Sohne eine Freiſtätte ge⸗ währen ſolle.“
„Sire, antwortete ich,„Sire, es ſoll nicht mein Fehler ſein, wenn dieſes Land nicht fortan mein Vater⸗ land wird; und indem ich den Namen meines Vaters erbe, erbe ich auch ſeine Dankbarkeit und ſeinen Ehrgeiz.“
„Wohl geſprochen, mein Herr,“ ſagte der König; und als ich meine Augen aufſchlug, bemerkte ich, daß auch ſeine Blicke auf mir ruhten.„Wohl geſprochen,“ wiederholte er nach einer kurzen Pauſe;„und indem wir Ihnen dieſe Andienz bewilligten, gaben wir uns nicht ungern der Hoffnung hin, vaß Sie ſich unſerem Hofe anzuſchließen wünſchten. Die Zeit fordert(hier vünkte mir des alten Königes Stimme nicht ganz ſo feſt wie zuvor) die Beweiſe Ihres Eifers nicht in derſelben Laufbahn, in welcher Ihr Vater für Frankreich und füt ſich ſelbſt Lorbeeren errang. Aber wir werden nicht
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