16 trübſelige Fahrt machen, damit wir den Genuß der eine 2
Freude um ſo mehr empfinden.“ monts Dieſer . Fünftes Kapitel.
/ Eine Zuſammenkunft witziger Köpfe— Die Unterhaltung geht gefäll in einem Kleide von Sammt und Juwelen zu Tiſche.
beſſer . Boulainvilliers! Comte de St. Saire! Was wahr werden unſere Enkel bei dieſem Namen denken? Der in jen
Ruhm iſt in der That ein Räthſel! Zu der Zeit, von mit o welcher ich ſpreche, glaubte man, Witz— Gelehrſam⸗ ich I! keit— Anmuth— Alles, was bezaubert und erleuchtet, von b
vereinige ſich in dem einen Worte— Boulainvilliers! vie it Der gute Graf hatte zwar viele Nebenbuhler, aber er wünſc 3 beſaß den ausgezeichneten, ſeinen Landsleuten eigenen eigene
Takt, durch den Ruf eben dieſer Nebenbuhler den ſei⸗„ nigen zu erhöhen. Und während er fie um ſich verſam⸗ ich ei „ melte, ſtrahlte der Glanz der ihnen entſtrömenden Bon⸗ milto monts auf ihn ſelbſt zurück. den T
Wir fanden unſern Wirth in einem freundlichen, jedoch nicht prächtigen Zimmer. Daſſelbe war hinläng⸗ macht lich mit Menſchen angefüllt, um einer Gruppe von denhe Sprechenden Freiheit und Abwechslung zu geſtatten,„ ohne ſo voll gedrängt zu ſein, um jene kleinen Kreiſe Ham 6 und Cotterien zu erlauben, welche das Verderben einer keit i
literariſchen Geſellſchaft find. Ein alter Mann von etwa fiebenzig Jahren, einem ſcharfen, ſchlauen, aber feinen, hofmäßigen Ausdrucke in ſeinen Zügen, von
äußerſt munterem Benehmen, gegen welches angenom⸗ mene Würde oft plötzlich abſtach, die jedoch ſelten über


