Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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großes Vergnügen gewähren, Ihren Wunſch Seiner Majeſtät vorzutragen, und ich zweifle nicht im gering⸗ ſten, daß der König einen Mann, der ſolche Anſprüche auf ſeine Beachtung ererbt hat, vorlaſſen wird. Bei⸗ läufig geſagt, hat mich auch Frau von Maintenon be⸗ auftragt, Sie ihr vorzuſtellen, ſobald Sie mir Gelegen⸗ heit dazu geben wollen. Sie kannte Ihre vortreffliche Mutter genau und wünſcht um dieſer willen, Sie ein⸗ mal zu ſehen. Sie wiſſen vielleicht, Monſieur, daß die äußerſte Zurückgezogenheit, worin Frau von Main⸗ tenon lebt, dieſen Auftrag zu einer ungewöhnlichen und ſeltenen Ehre macht.“

Ich drückte meinen Dank aus;— mehr mit der Miene eines Vaters, als eines Hofmannes, nahm der Biſchof denſelben entgegen und beſtimmte mir einen Tag, an welchem ich ihn nach dem Palaſte begleiten

ſollte. Wir ſprachen dann noch kurze Zeit über ver⸗.

ſchiedene Gegenſtände, wobei, wie ich bemerkte, ver gute Biſchof beſonders bemüht war, die franzöſiſche Politik zu vermeiden. Gleichwohl ſtellte er an mich einige Fragen über den Stand der Parteien in England — über Finanzen und Nationalſchuld— über Ormond und Orford, und ſchien ſehr aufmerkſam auf meine Ant⸗ worten zu hören. Er lächelte einige Male, wenn ſeine Verwandte, Frau von Balzac, in Witzeleien über die Jeſuiten ausbrach, welche nicht zu den Gegenſtänden paßten, von welchen die Rede war.

„Ach, ma chère cousine,“ ſagte er,„Sie ſchmeicheln mir dadurch, daß Sie mir zu erkennen geben, wie Sie in mir nicht den Stagismann, ſondern