Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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benahm er ſich mit ſolcher Schonung und ſois E Verſtande, wie er nach meiner Anſicht während ſeiner ganzen früheren Verwaltung nicht an den Tag gelegt hatte. Mit der ſtandhafteſten, unermüblichſten Geſchick⸗ lichkeit hielt er den Muth ſeiner Parteigenoſſen auf⸗ recht. Ohne eine Handlung ober auch nur den Schein verſelben, die Zeitdienerei hätte genannt werden können, bemühte er ſich, den König zu verſöhnen und das Par⸗ lament zu gewinnen mit würdevoller Klugheit, die, während ſie über kleinlichen Groll erhaben ſchien, wohl berechnet war, den Schein der Ungunſt, der ihm an⸗ klebte, zu entfernen, und genau zwiſchen dem Könige und der neuen Verwaltung unterſchied, wibmete er ſeine Taente der Unterſtützung des Monarchen, der ſeine An⸗ klage ſchon beſchloſſen hatte, und ſtand jenem bei der Feſtſetzung der Civilliſte bei, während er ſich in der vollen Erwartung eines Kriminalprozeſſes fand.

Das neue Parlament trat zuſammen und jeder Zweifel verſchwand. Eine Anklage gegen das vorige Miniſterium wurde beſchloſſen. Als ich eines Morgens mit meinem kleinen Advokaten abrechnete, trat Volingbroke in mein Zimmer. Er nahm einen Stuhl, winkte mir, damit ich meinen Anwalt nicht entlaſſe, miſchte ſich in unſer Ge⸗ ſpräch, und als ſich dieſes wieder den Rechnungen zu⸗ wandie, nahm er ein Liederbuch und unterhielt ſich da⸗ mit, bis mein Geſchäft abgemacht war und der Jünger der Themis ſich entfernt hatte. Dann ſagte er ſehr langſam und mit einem leichten Gähnen: Sie ſind wohl nie in Paris geweſen?