Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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auf Leben en irdiſche Leſer die che Natur, rtheile der utdürſtigen loſigkeit ich umhüllen ß ich dieſen trotz meiner grundloſer tützt wurde, enen hatte; Nacht ver⸗ eche Iſore er, wie ich war, nicht s Geralb, lt mit dem

brigen Em⸗ hr dazu bei, ache an Ge⸗ nd und Re⸗ Verlangen denſchaften, Verſtande deſſen Ein⸗ chen ſollte,

en, als bis

395 ih vollkommene Gewißheit erlangt hatte, daß er den wahren Verbrecher treffe. So ſah ich mich, obwohl ich durch alle Zeiten und Glückswechſel den brennenden Vunſch nach Vergeltung nährte, dazu verurtheilt, den⸗ ſelben geheim zu halten und Jahrelang keine Hoffnung zu deſſen Erfüllung zu erblicken. Nur einmal machte ich meinen Gefühlen gegen Gerald Luft. Ehe dies ge⸗ ſchehen, konnte ich weder ruhen, noch ſchlafen, noch irgend ein Geſchäft verrichten; hatte ich meine Gefühle aber einmal ausgeſprochen, ſo glaubte ich, den Willen der Zeit mit mehr Geduld abwarten zu können, und ſühlte mich, als ich wieder in die gewöhnliche Lebens⸗ bahn zurückkehrte, äußerlich kräftiger, ihren Pflichten und Zwecken vachzukommen.

Dieſe einzige Freiheit, welche ich meinen Gefühlen kewährte, folgte unmittelbar auf meinen Entſchluß, Gerald zu keinem perſönlichen Kampſfe zu zwingen. Ich ließ meinen Degen zurück, um nicht zu einer Nichtach⸗ iung meines Vorſatzes verlockt zu werden. Ich ritt nach Levereur⸗Court— und trat in Geralds Zimmer, wäh⸗ rend mein Pferd geſattelt am Thore ſtand. Ich ſprach nur wenige Worte, aber jedes derſelben wog ein Buch auf Ich wünſchte ihm Glück zu dem Vermögen, das er durch Betrug erworben, und zu dem Gewiſſen, das er durch Mord hefleckt habe.—„Genieße Beides, ſo lange Du kannſt,“ ſagte ich,„aber wiſſe, daß bälder oder ſpäter der Tag kommen wird, wo das Blut, das von der Erde auſſchreit, im Himmel gehört werden wird— und Dein Blut zur Sühne vafür fließen muß. Wiſſe, venn ich auch der Stimme in meinem Herzen nicht zu

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