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erſtarren. Ich hefiete meinen Blick auf ihre Augen; und obwohl ſich das Starrfell des Todes dunkel und raſch zuſammenzog, erkannte ich doch noch beutlich und unüberwunden die innige Liebe des treuen, warmen Herzens, das ſein Leben für mich weggeworfen hatte.
Ich ſchlang meine Arme um ſie— ich preßte meine Lippen wild auf die ihrigen.„Sprich— ſprich!“ rief ich, und mein Blut ſtromte in Folge der Anſtren⸗ gung über ſie hin;„um des Erbarmers willen ſprich!“
Selbſt in dem Todeskampfe rang das zarte Weſen, das wie Wachs gegen den Eindruck meiner Wünſche war, mir zu gehorchen.„Gräme Dich meinetwegen nicht,“ ſagte ſie mit zitternder, gebrochener Stimme,„es iſt ſüßer für Dich zu ſierben als zu leben!“
Dies waren ihre letzten Worte. Ich fühlte wie ihr Athem plötzlich aufhörte. Ihr Herz, das ſie an das meinige gedrückt, ſtand ſiill! In Verzweiflung fuhr ich auf— das Licht ſchien hell auf ihr Antlitz. O Goit! daß ich leben muß, um es zu ſchreiben; Iſora war— nicht mehr!
Wieberein
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