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ben und mir hierüber, wie über alles Andere Nachricht zu geben. Bald werden wir uns ſehen. Immer Dein Dich liebender Bruder Aubrey Devereux.“
Es war etwas an dleſem Briefe, das mich ärgerte und mir mißfiel; ich glaubte darin einen unfreundlichen und gleichgültigen Ton zu erkennen, den ich in meiner dermaligen Lage gar nicht zu entſchuldigen wußte. Weit entfernt daher, ſogleich zu antworten, beſchloß ich, erſt nach der Feier ineiner Vermählung eine Erwiderung darauf zu geben. Die Erzählung über den Oheim er⸗ ſchreckte mich ein wenig, wenn ich ſie mit den Worten zuſammenhielt, welche dieſer auf ſeinem Sterbebette zu mir geſprochen hatte, nämlich mit der Andeutung, daß er manches Ungünſtige über Iſora gehört habe, das er damals zu wiederholen für unnöthig hielt; wenn aber
auch der Oheim ſeine Geſinnungen gegen mich geändert
hatte, würde er dieſer Anderung und ſeiner Gründe dazu nicht erwähnt haben? Hätte er mir ſo freundlich geſchrleben, oder mich ſo liebevoll empfangen? Ich konnte es nicht glauben, und meine Anſicht von der Fälſchung und deren Urheberwurde durch Aubrey's Brief nicht im mindeſten wankend gemacht. Eo viel lag aber am Tage, daß dieſer meiner Gegenpartei beigetreten war, und dieſer Gedanle war mir um ſo ſchmerzlicher, da ich ihn außerordentlich liebte.
„Alles,“ ſprach ich,„verläßt mich in meinem Un⸗ glücke— Alles, nur Iſora nicht!“ und mit neuer Be⸗ friedigung dachte ich an den Schritt, der ihr eine ſichere Heimath und eine ehrenvolle Stellung verſchaffen ſollte.
Meine Befi Verfolger b ſeitigt; da meinem In
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