Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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nem Zwillingsbruder kund; ſo ſagten oder ſo vachten Alle, welche uns als Kinder ſahen, und daraus folgt, daß ich entweder durchaus nicht liebenswürdig war, „der ſehr verkannt wurde.

Aber zu meinem eigenen, wie zu dem Erſtaunen meiner Verwandten, ſollte ſich jetzt mein Schickſal wen⸗ den, und kaum waren wir in Devereur⸗Court angekom⸗ men, ſo wurde ich augenſcheinlich der Gegenſtand von Sir Williams beſonderer Vorliebe. Wirklich liebte auch ich den Ritter und ſeine Geſchichten mehr, als dies bei meinen Brüdern der Fall war, und als ich meinen Oheim zum erſtenmale ſah, hatte ich die Schönheit ſeiner Strümpfe hervorgehoben und die Verhältniſſe ſeines Beines beneidet; aus ſolchen Kleinigkeiten entſpringt Zuneigung! In der That nahm unſere gegenſeitige Anhänglichkeit dergeſtalt zu, daß wir bald nicht mehr ohne einander ſein konnten— und während ich in kin⸗ diſcher Vorwegnahme des Weltlehens den Geſchichten von Höfen und Hofleuten lauſchte, erwiderte mein Oheim dieſe meine Aufmerkſamkeit dadurch, daß er von meinem Verſtande daſſelbe ſagte, wie jener Angler von dem Fluſſe Lea, man könne genug darin finden, wenn man nur lange genug angeln wolle.

Aber dies war noch nicht Alles. Mein Oheim und ich glichen ungeheuer den Waſſern des Alpheus und der⸗ Arethuſa— nichts wurde in den einen geſchüttet, was man nicht kurz darauf auch auf dem andern daherfluten ſah. Jeder witzige Einfall, jedes Geſchichtchen, die mir Sir William mittheilte(und einige davon hallten, die Wahrheit zu ſagen, die Zügelloſigkeit der Zeit wie⸗