zur Chriſtzeit den Vorſitz üher vas frohe Getümmel in ſeiner großen Halle führte.
Der gute alte Mann! gerade ſeine Schwächen wa⸗ ren es, die wir am meiſten an ihm liebten— Eitelkeit war mit ſeiner Herzensgüte ſo eng verbunden, daß ſie anſprechen mußte, und wir gerade dieſes Herz am mei⸗ ſten ehrten, wenn wir jenen fortwährend belächelten.
Eine Eigenheit hatte er, welche jedoch die Zeit, in welcher er gelebt, und ſeine häuslichen Verhältniſſe als ziemlich natürlich erſcheinen ließen, nämlich einen ent⸗ ſchiedenen Widerwillen gegen den Eheſtand: frühe Ehen ſeien ein Unglück; unkluge Ehen eine Dummheit und die Ehe überhaupt im beſten Falle, pflegte er mit leuchten⸗ den Angen und einigem Erröthen zu ſagen, die Ehe im beſten Falle— ein Werk des Teufels. Nichts deſto weniger darf man ſich zu dem Glauben verleiten laſſen, Sir William Devereux ſei ein ungalanter Mann gewe⸗ ſen. Das ſchöne Geſchlecht hatte im Gegentheile nie einen ergebeneren Diener. Wie nach ſeiner Anſicht einem weiſen Manne nichts weniger ziemte, als die Ehe, ſo diente ihm nichts mehr zur Zierde, als Liebeständeleien.
Er hatte die Schwäche alter Leute, Schwatzhaftig⸗ keit, und er erzählte die witzigſten Geſchichten von der Welt, ohne, außer der Pointe, nur ein Wort auszu⸗ laſſen. Dieſe Auslaſſung hatte ihren Grund nicht in einem Mangel an Gedächtniß oder Humor, ſondern nur in der ihm nicht eigenen, allen Spaßmachern natür⸗ lichen Bosheit. Einen bittern Spott, wenn er auch einen Todten oder einen Undankbaren verwundet hätte, konnte er nicht über ſeine Lippen bringen; kam er zu
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