den habe. Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Anſichten haben nichts, das den meinigen verwandt wäre. Ich ſpreche ihre Sprache, aber nicht als Mutterſprache— ſie verſtehen keine Silbe von der meinigen! Mit einer ſpäteren Zeit mag mein Herz mehr gemein haben— einer ſpäteren Zeit mögen meine Gedanken weniger befremdend, meine Gefühle weniger ſeltſam erſcheinen; dies Geſtänd⸗
niß unterwerfe ich der Probe! Kinder eines ſpä⸗
tern Jahrhunderts, zwiſchen euch und dem Weſen, T
welches das vorliegende Buch ſchrieb— dieſem nicht
geſchäftigen, veränderlichen, unſtäten Weſen— iſt wand
nur ein Schritt— aber dieſer Schritt iſt ein Jahr⸗ digkei
hundert! Sein Jetzt iſt von eurem Jetzt durch durch
einen Zwiſchenraum von drei Generationen ge⸗ neben
trennt! Während jenes ſchreibt, triumphirt dieſes„ eigen
in der geſunden Manneskraft— während ihr leſet, ſchen
iſt nicht mehr ſo viel Staub von ihm übrig, um Anſic
die Würmer damit zu nähren. Dieſe Gemeinſchaft nahe
zwiſchen Lebenden und Todten— dieſe Verbin⸗ i
dung zwiſchen dem, was athmet und ſich bewegt und
und iſt— und dem, in welchem kein Leben mehr Was webt, das die Sterblichkeit nicht mehr kennt— Schil 4 hebt die Unwahrheit auf und dämpft auch die Selbſt⸗ Färb täuſchung zu heiliger Scheu. So kommt denn und einer
betrachtet das Bild einer vergangenen Zeit und„ nicht
eines dahingeſchiedenen Weſens ohne Beſorgniß derer
eines Truges— und während die Schatten und mer
Lichter eines bunten, wilden Lebens vor euch hin⸗ mich flattern— gebet genau Acht, ob in euren eigenen Char
Herzen etwas ſei, das den Wiederſchein zurück⸗ ſchich ₰ ſpiegelt. ſchle
Morton Devereux. i


