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Einleitung des KSelbflbiographen.
Mein Leben war reich an Abenteuern und ſtets in Aufregung; es fiel— bis auf den heutigen Tag— in eine bewegte Zeit und hatte ſich der Be⸗ kanntſchaft der damals ausgezeichnetſten und thä⸗ tigſten Geiſter zu erfreuen. Männer aller Stände und jedes Charakters find meine Vertraute gewe⸗ ſen. Krieg, Liebe, Ehrgeiz, die Lehren der Weiſen, die Feſte des Witzes, die Intriguen des Staats⸗ lebens, Alles, was die Menſchen aufregt, Hoff⸗ nung und Furcht, Arbeit und Vergnügen, das große Drama der Eitelkeiten mit den kleinen Zwi⸗ ſchenſpielen der Weisheit— all dies war die Be⸗ ſchäftigung meiner Mannesjahre;— dies wird mir den Stoff zu der Geſchichte liefern, die ſich jetzt vor Euern Augen öffnet. Was auch die Fehler des Geſchichtſchreibers ſein mögen, er hat keinen Grund, was er gethan, zu beſchönigen, oder zu verbergen, was er gefühlt. Kinder eines ſpätern Jahrhunderts— die Zeit ſelbſt, in welcher ihr dieſe Blätter begrüßen werdet, hat genug von den Beziehungen zwiſchen euch und mir zerſtört, um mich für euern Tadel, wie für euer Lob gleich⸗ gültig zu machen. Gerade hundert Jahre nach dem Tage, wo ich dieſen Bericht ſchließe, wird das Siegel, das ich darauf drücke, erbrochen, und die Geheimniſſe, die er enthält, aufgedeckt wer⸗ den. Ich rufe jene Geiſtesverwandtſchaft mit euch an, die ich unter meinen Zeitgenoſſen nicht gefun⸗


