Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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regung ſeines Geiſtes ganz vergeſſen hatte. Er öffnete

ihn mechaniſch— eine Einlage ſiel auf den Boven. Er hob ſie auf— es war eine Banknote von be⸗ trächtlichem Betrage. In dem Briefe ſtanden nur wenige Zeilen mit verſtellter Hand geſchrieben und ohne Unterſchrift. Sie waren beſonders darauf be⸗ rechnet, den Republikaner zu rühren und zur An⸗ nahme des Geſchenks zu bewegen. Der Schreiber hehauptete, von keinem andern Gefühle geleitet zu werden, als von Bewunderung für die unbengſame Redlichkeit, die Wolfe's Leben charakteriſirt habe, und von dem Wunſche, daß Aufrichtigkeit in Grundſätzen, wenn ſie auch von ſeinen eigenen abweichen möchten, nicht als einzige Belohnung Dürftigkeit und Unter⸗ gang erhalte.

Es iſt unmöglich zu ſagen, wie weit Wolfe's ver⸗ zweifelte Glücksumſtände ſich allmählig mit den Be⸗ weggründen miſchten, die ihn zu ſeinem gegenwärtigen

Plane führten; ſo viel iſt gewiß, daß, wo die Zu⸗

kunft hoffaungslos iſt, der Geiſt leicht von dem Ge⸗ fahrvollen zu dem Verbrecheriſchen geleitet wird; und ebenſo gewiß iſt es, daß wir ſehr bereit find, manche Pergehungen vor uns ſelber in einer Sache zu recht⸗ fertigen, der wir große Opfer gebracht haben; und rielleicht, wenn Wolfe eine kurze Zeit früher einen ſo unerwarteten Beiſtand erhalten hätte, möchte ihn derſelbe weniger empfänglich für die wüthende Stimme des politiſchen Haſſes und für die Anreizung ſeiner Frennde gemacht haben. Auch können wir, die wir von den Verſachungen der Armen— Verſuchungen, Bulwer, der Verſtoßene⸗ 1I. 2⁵5