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ſie zu küſſen; die dunkle Wimper ruhte auf dem ſchneeweißen Augenlide— ach, hätten doch die Thrä⸗ nen keine Quelle unter dieſer Oberfläche!— und der Athemzug kam von ihren vollen Lippen mit ſo regelmäßiger und ruhiger Bewegung, daß ſie gleich den Blättern des Waldes vom Gebete bewegt ſchienen! Ein Arm lag auf der Decke und der andere in der unnachahmlichen Anmuth der Kindheit unter ihrem Kopfe; jener Anmuth, von der wir faſt glanben könn⸗ ten, als käme ſie von der geſtaltenden, obgleich unge⸗ ſehenen Seele, wenn die ruhende Geſtalt ſich im In⸗ nern lebhafter bewegen ließe, und nur aus jener Seele, deren ungehemmte und Alles durchdringende Liebens⸗ würdigkeit noch keine Kunſt verdreht und keine Schuld entweiht hat. Der Geiſt jenes feenhaften und ſchönen Kindes hatte ſo wenig von den menſchlichen Schlaken an ſich! Ihre Einſamkeit und Trennung von andern ihres Alters hatten ſie mit einer Atmoſphäre umgeben, mit welcher ſich nie der Hauch einer rauheren Empfin⸗ dung gemiſcht hatte! Ihre Gedanken ſchienen kaum auf dem irdiſchen Boden zu verweilen, den ſie betrat, und konnten ohne übertreibung mit jenen Pögeln, den Verbannten aus Eden, verzlichen werden, die, auf den Flügeln getragen, welche noch den Segen ihrer Heimath beſitzen, nie die unheilige Erde berühren, über welche ihre Pilgerfahrt geht.
Mordaunt bengte ſich noch einmal nieber, denn ſein Herz verlangte, als er ſein Kind anblickte, es noch einmal zu küſſen und einen Segen mit dem Kuſſe zu miſchen. Als er ſich erhob, war ein heller und
ſchimn Iſabe würde tuhigt
junger Kuſſe
ſolltel doch ſt düſtere Gefüh blickli mächti in ſeir hat, angeh erblick mache würde wir u bieſer wie da hat! als ſe Trepp her n erfüllt
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