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altes Haus, welches er bewohnte, und jetzt iſt es im Beſitze eines Herzogs. Die Treppe war breit und von oben vermöge einer gläſernen Kuppel erleuchtet, und als er hinaufſtieg und die Sterne ſtill und geiſter⸗ haft auf ihn niederſchienen, war es ihm— er wußte ſelber nicht wie— als liege eine ſchlimme Vorbeden⸗ tung in ihrem Schimmer. Er trat in Iſabella's Zimmer; es brannte ein Licht darin; er ſchlich ſich zu ihrem Bette, und als er den Vorhang zurückſchlug und ihre jugendliche Schönheit anblickte, empfand er eine belebende Wärme um ſein Herz herum. Wie lieblich iſt der Schlummer der Kindheit! Welche lieblichen und doch nicht durchaus angenehme Empfin⸗ dungen gewährt er uns, wenn wir ihn anblicken. Welche Gedanken, Hoffnungen, Sorgen und Ahnun⸗ gen erregt er! In jenem noch unbekümmerten und unbefleckten Herzen liegen zahlloſe Quellen der Auf⸗ regungen, der Leidenſchaft und des Weh's! Ach, welches auch ſeine früheren Triumphe ſind, das Opfer muß enblich doch fallen! Gleich dem jungen Hirſche, den die Schakals verfolgen, iſt die menſchliche Beute von dem Augenblick an, wo ihr Lauf beginnt, zum Verderben beſtimmt, nicht durch einen einzigen Kum⸗ mer, ſondern durch tauſend Sorgen; wenn ſie auch einer Reihe von Verfolgungen entgeht, ſo folgt doch hald eine neue; ſobald einer erſchöpft abſpringt, kommen ſchon andere, um die Verfolgung fortzuſetzen, und das unglückliche Schlachtopfer entflieht nur im Tode. Es war ein mattes Lächeln auf der Lippe ſeiner Tochter, als Mordaunt ſich niederbeugte, um


