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Welches auch unſere Irrthümer find, da wird Abel, nicht Schwäche in unſerer Reue ſein; welches auch unſere Fehler, Tugend, nicht Selbſtſucht in unſerem Bedauern; und in der Folge wird die Eitelkeit ſelbſt heilig und der Triumph ewig werden. Sv wie die Aſtrologen bei den Metallen die wohlthätige Stellung der Sterne zu beobachten pflegten, um gleichſam das Glück der Stunde, welches ſonſt flüchtig ſein würde, feſt zu halten, ſo wird jener Erfolg in unſerem Ge⸗ vächtniß einen Segen zurücklaſſen, der nicht dahin⸗ ſchwinden kann— und auf immer für unſere Namen, wie auf einem Siegelringe, den Einfluß der Stunbe bewahren, wo unſer großer Zweck erreicht wurde, und die Reliquien des Himmels in dem Heiligthun des menſchlichen Ruhmes niederlegen.“
Als der alte Mann ſchwieg, hatte ſich ein mattes und hektiſches Erröthen über ſein Geſicht verbreitet; alle ſeine Züge hatten einen Ausdruck der Begeiſte⸗ rung, den das Alter faſt heilig machte, und den
Clarenee noch nie an ihm beobachtet hatte. Sein
junger Zuhörer war tief gerührt, und der Rath ſeines Pflegevaters wurde ſeinem Gedächtniß ſpäter mit noch ehrfurchtsvollerer Feierlichkeit eingeprägt. Schon hatte er ſich viel Weltkenntniß aus Talbots Vorſchriften und Unterhaltungen angeeignet. Er hatte ſelbſt etwas Beſſeres erlangt, als weltliche Lehre— eine gütige und nachſichtige Stimmung gegen ſeine Mitgeſchöpfe; denn er hatte geſehen, daß Schwächen mit edlen und großen Eigenſchaften nicht unverträglich find, und vaß wir die menſchliche Natur unrichtig beurtheilen, wenn
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