Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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der Wunſch meiner ſpäteren Jahre geweſen iſt: Ge⸗ ſundheit, Zurückgezogenheit, erfolgreiches Studium und die Neigung eines Mannes, in deſſen Bruſt, wenn ich vahingeſchieden bin, mein Andenken nicht ganz erlöſchen wird. Mit vieſen Vortheilen, vereint mit den Gaben des Glücks und einer gewohnten Ela⸗ ſtieität des Geiſtes bekenne ich, daß mein Glück nicht frei iſt von häufigem nagenden Bedauern; ich wäre gern ein beſſerer Bürger geweſen; ich wäre gern in dem Bewußtſein geſtorben, nicht nur vaß ich meinen Geiſt aufs Außerſte ausgebildet, ſondern daß ich vieſe Aus⸗ hildung zum Wohl meiner Mitgeſchöpfe angewendet. So wie die Sache iſt, indem ich gänzlich für mich lebe, fühle ich, daß meiner Philoſophie der Edel⸗ muth gefehlt hat, und daß meine Gleichgültigkeit gegen den Ruhm aus einer Schwäche und nicht aus einer Tugend hervorgegangen iſt, wie ich mir einſt einbil⸗ dete; aber die Fruchtlofigkeit meines Daſeins iſt die Folge der mühſamen Frivolität und der unbedeuten⸗ den Zwecke, womit ich meine früheren Jahre hin⸗ gebracht, und mein Geiſt, indem er die Freuden ver⸗ lor, die er früher beſaß, hatte nicht mehr die Kraft, ſich einen neuen Boden zu ſchaffen, von welcher Ar⸗ beit allein er ſchätzbarere Früchte hoffen konnte. Es iſt kein Widerſpruch, Jene, welche in ihrer Jugend ſich am eifrigſten in die Geſellſchaft miſchten, in ihrem Alter am empfindſamſten davor zurückbeben zu ſehen. Denn die, welche gewiſſe Vortheile befitzen und außer⸗ ordentlich eitel darauf ſind, werden natürlich geneigt ſein, die Sphäre aufzuſuchen, wozu dieſe Vortheile