Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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18 „Nun, da würde er ja lebenslänglich lahm wer⸗

den,“ ſagte Lord Borodaile, indem er ſeine Cravatte mit heſonderer Pünktlichkeit anlegte.

„Es geſchieht ihm recht,“ ſagte Vobus.„Zum

Henker mit ihm, ich ſtand in meinem Leben nicht ſo früh auf— es iſt durchaus unmöglich, zu vieſer Stunde zu eſſen. Oh— à propos, Borodaile, haben Sie einige kleine Auſträge für mich hinterlaſſen?“

„Aufträge!— Zu was?“ ſagte Borodaile, der

eben ſeine Toilette beendet hatte.

„Nun,“ verſetzte Perey Bobus,„wenn Ihnen

ein Unfall begegnen ſollte. Der Mann mag vielleicht gut ſchießen, obgleich ich ihn nie in der Galerie ſah.“

„Wie oft ſagte ich Ihnen, Bobus,“ verſetzte Lord

Borodaile mit unterdrückter Leidenſchaft,„daß meine Tage nicht beſtimmt find, durch Herrn Linden geen⸗ det zu werden. Sie find doch gewiß, daß Carabine meine Piſtolen unterſucht hat?“

„Ganz gewiß,“ ſagte Perey mit vollem Munde;

„Gott ſei mir gnädig, da iſt der Wagen und das Frühſtück noch nicht halb beendet.“

„Kommen Sie,“ rief Borodaile ungeduldig,„wir

müſſen nachher frühſtücken. Hier, Roberts, laß friſche Chokolade und geröſtetes Brod bereit halten, his wir zurückkehren.“

„Ich möchte ſie lieber jetzt haben,“ ſeufzte Bohus,

ver die Möglichkeit bedachte, allein zurückzukehren.

„Kommen Sie, wir haben keinen Augenblick zu

verlieren,“ rief Borodaile die Treppe hinuntereilend,

und Perey Bohus folgte mit einer ſeltſamen Miſchung