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„Aber erzählen Sie mir ein wenig von ihrer Ge⸗ ſchichte,“ ſagte Clarence;„denn ungeachtet ihres Ruhms kenne ich ſie nur als La Belle Meronville. Hat ſie kein freundſchaftliches Verhältniß mit einem unſerer Bekannten?“
„Gewiß,“ entgegnete der Herzog,„mit Lord Bo⸗ rodaile. Sie iſt außerordentlich verſchwendriſch, und Borodaile ſtellt ſich außerordentlich zärtlich, was Sie und ich, die(Dank ſei es Trollolop) wiſſen, daß ein gewiſſer Schatz von Zärtlichkeit im menſchlichen Geiſte iſt, und daß alle Zärtlichkeit Lord Borovaile's in Lord Borodaile evneentrirt iſt, nicht für möglich halten können.“
„Iſt er eiferſüchtig auf ſie?“ ſagte Clarenee.
„Nicht im geringſten, auch gibt ſie ihm keine Veranlaſſung dazu. Sie iſt ſehr heiter, ſehr geſprä⸗ chig, gibt vortreffliche Soupers und hat ihre Loge im Opernhauſe ſtets mit ihren Anbetern angefüllt; aber das iſt Alles. Sie ermuthigt Viele und begünſligt nur Einen. Glücklicher Borodatle! Mein Loos iſt weniger glücklich! Sie wiſſen vermuthlich, daß Julie mich aufgegeben hat?“
„Sie ſetzen mich in Erſtaunen— und weßhalb?“
„O, ſie ſagte mir unter Thränen, ſie ſei über⸗ zeugt, daß ich ſie nicht liebe, und daß hundert Pfund monatlich für eine Putzmacherin nicht hinreichten.


