Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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mich anzuerkennen!“ Und mit dieſen Worten brach der Redner plötzlich mit ſchwellender Bruſt und flam⸗ mendem Auge ab, und als unbekannter, freundloſer Abenteurer ſah er ſich in der weiten und ſtillen Gegend um, und fühlte, gleich Caſtrucciv Caſtrucani, vaß er ſeine Hände nach Oſt und Weſt ausſtrecken und ausrufen könne:„O, wenn meine Macht mit meinem Geiſte Schritt hielte, ſo würde ich die Enden der Erde ergreifen.“

Der Weg, der ihn bisher einige Meilen durch vas freie Feld geführt hatte, ging jetzt in einen ſchmalen Pfad üher, der auf heiven Seiten von einer Einzäunung eingefaßt war. Als der Jüngling ein⸗ trat, wurde er durch das plötzliche Erſcheinen eines Reiters ein wenig erſchreckt, deſſen Pferd ſo dicht neben unſerem Helden über die Einzäunung ſetzte, vaß er beinahe in Gefahr gerieth. Der Reiter, ein Herr von etwa fünfundzwanzig Jahren, hielt an und entſchuldigte ſich in ſehr höflichem Tone wegen ſeiner Unachtſamkeit; die Entſchuldigung wurde bereitwillig angenommen, und der Andere ritt auf dem Wege nach W*** weiter.

So unbedeutend dieſer Vorfall war, ſo feſſelte doch vie Miene und das Ausſehen des Fremden die Ge⸗ vanken des jungen Reiſenden, und ehe er ſie in einen neuen Canal lenken konnte, befand er ſich ſchon in ver Stadt und vor der Thüre des Gaſthauſes, wohin ſein Weg gerichtet war. Er trat in das Gaſtzimmer; eine hübſche Wirthin und eine noch hübſchere Tochter ſchenkten die geiſtigen Getränke an dem Orte aus.

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