Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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erſten Eindrücken meiner Kindheit verwebt. Das Weib, welches mich als Mutter auferzog, war mehr launiſch als freundlich, und meine Kindheit verging, gleich dem begünſtigterer Lieblinge des Glücks, in abwech⸗ ſelnden Strafen und Liebkoſungen. In Wahrheit, Kinching Meg hatte die durchdringendſte Stimme und die ſchwerſte Hand in der ganzen Bande, und ich kann mich nicht über Ungerechtigkeit beklagen, da fle mich nicht ſchlimmer als die übrigen behandelte. Unge⸗ achtet der Unregelmäßigkeit meiner Erziehung, wuchs ich kräftig und geſund heran, und meine vorgebliche Mutter hatte mir ſo viel Furcht vor ihr eingeflößt, daß ſie mir keine vor irgend etwas Anderem übrig ließ; dennoch wurde ich kühn, unbekümmert und abenteuerlich, und im Alter von dreizehn Jahren war ich ein ſo vollkommener Taugenichts, wie die Bande es nur wünſchan konnte. Zu der Zeit ging eine ſelt⸗ ſame Veränderung mit mir vor. Wir— das heißt, meine Mutter und ich— bettelten nicht viele Meilen von hier vor der Thür eines reichen Mannes, wo die Dame auf dem Sterbebette lag. Dieſe Dame war meine wirkliche Mutter, der Meg mich in dem erſten Jahre meines Lebens geſtohlen hatte. Ob es aus Furcht des Gewiſſens oder aus Hoffnung auf Be⸗ lohnung geſchah, weiß ich nicht, aber ſobald Meg von dem gefahrvollen Zuſtande meiner armen Mutter, von dem beſtändigen Kummer, den man als die ein⸗ zige, obgleich langſame Urſache ihrer Krankheit be⸗ trachtete, und von den großen Summen hörte, die man für meine Wiederentdeckung ausgeboten— ſo⸗

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