Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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beehrt unſern Palaſt dieſe Nacht.— Mim, entlade

Dich unſerer königlichen Schätze— wache praußen und verſchwinde aus den innern Gemächern!“ Nachdem Mim die Geräthe des königlichen Abend⸗ eſſens auf den Boden Seiner Majeſtät niedergelegt hatte, beurlaubte er ſich reſpektvoll und verſchwand Inzwiſchen ſtreute die Königin etwas friſches Stroh über eine Matratze in dem engen Zimmer, breitete ein ſehr weißes Leintuch darüber und machte einige Entſchulbigungen wegen des ſchlechten Quartiers ihres Gaſtes. König Cole unterbrach ſie durch ein ſehr lautes Gähnen und die Erklärung, daß er ſehr müde ſei.„Nun, Luch, wollen wir den Herrn dem über⸗ laſſen, was ihm beſſer gefallen wird, als ſanfte Worte ſelbſt von einer Königin. Gute Nacht, Herr, wir werden mit Tagesanbruch auf ſein.“ Mit dieſem Lebewohl nahm König Cole den Arm der Dame und zog ſich in die innere Abtheilung der Caravane zurück. Als unſer Held allein war, betrachtete er mit Er⸗ ſtaunen die außerordentliche Zierlichkeit, die in dem ganzen Gemache herrſchte. Aber was beſonders die Aufmerkſamkeit eines jungen Mannes in Anſpruch nahm, der ſeinen früheren Gewohnheiten gemäß vieſe Gegenſtände als Schätze betrachtete, waren mehre Bücher, pie auf zierlichen Gefimſen hinter einem Drahtgitter zu beiden Seiten des Kamins ſtanden. „Muth,“ dachte er, als er ſich auf ſein ärmliches Lager ſtreckte,„meine Abentener haben gut begonnen; ein Zigeunerzelt iſt freilich nichts ſehr Neues, aber ein Zigenner, der Gedichte anführt und ein beſchei⸗

denes Verb