Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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veſſen Jngend ſich in ſeinem elaſtiſchen und unge⸗ meſſenen Schritte und in dem heiteren und freien Geſange verrieth, der oft und plötzlich die liebliche Stille des Abends unterbrach.

In der Wahl dieſes Abendliedes lag eher etwas, was auf ppetiſchen Geſchmack, als auf muſikaliſche Wiſſenſchaft deutete, denn es begann ſtets mit den Worten:

„Gar luſtig iſt's im guten grünen Wald,“

und ging nie eine Silbe weiter als bis zum Ende der zweiten Zeile: „Wenn Vögel munter pfeifen;“

und nach dem letzten Worte, wo eine kurze Pauſe eintrat, ging er unabänderlich zu einer luſtigen Wie⸗ derholung über.

Gleich darauf hörte man im Hintergrunde einen ſchwererern, aber noch raſcheren Schritt, als den des Jünglings, und als dieſer den Letzteren einholte, ſprach eine laute, klare und gutwüthige Stimme die Abendbegrüßung aus. Der Ton, in dem dieſelbe er⸗ widert wurde, war offen, deutlich und beſonders har⸗ moniſch.

„Guten Abend, mein Freund. Wie weit iſt es bis W'**?7 Ich hoffe, ich bin nicht von dem geraden Wege abgekommen?“

„Bis W'“*, Herr?“ ſagte der Mann, ſeinen Hut berührend, als er, ungeachtet der Dämmerung, etwas in der Miene und der Stimme ſeines neuen Bekannten zu bemerken glaubte, was mehr Reſpekt

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