Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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gewaltigen Kraft des Wahnſinns fortſchüttelte, um beſinnungslos und erſchöpft auf den Boden zurückzu⸗ ſinken; ſeine ſtieren, von Blut unterlaufenen Augen ſtarrten aus den Höhlen; der Geifer ſammelte ſich an ſeinen Lippen; ſein rabenſchwarzes Haar ſtand zu Berge, ſeine zarten und ebenmäbßigen Züge hatten ſich in ein ſcheußliches Gorgonenantlitz verdreht. Das Zuſammentreffen der Feinde bot wahrlich ein er⸗ ſchreckendes, furchtbares Schauſpiel. Hier ſtand Mal⸗ travers, ungewöhnlich kräftig, voll Geſundheit und Gewalt, ſeiner Uberlegenheit ſich bewußt, zur Rache entſchloſſen, weiſe und begabt; alle ſeine Fähigkeiten ſtanden gereift und entwickelt zu ſeiner Verfügung; er war der vollkommene und gewaffnete Mann, zur Vertheidigung und zum Angriff gegen jeden Feind gerüſtet ein Mann, der zum gerechten Kampfe einmal aufgeregt, vor einem Heere nicht gewichen wäre, und dennoch ward ſein düſterer und ſtolzer Vor⸗ ſatz aus der Seele ihm geriſſen und ſank ihm gleich⸗ ſam zerſchellt zu Füßen. Er empfand die Nichtig⸗ keit des Menſchen und des menſchlichen Grimms in Gegenwart des Verrückten, auf deſſen Haupt der Donnerkeil eines größeren Fluches geſunken war, wie ihn ein menſchlicher Fluch jemals ausſprach. Der Ver⸗ brecher ſiegte über den Rächer durch ſein furchtbares Unglück.

Ja, ja, rief Ceſarini wiederum aus,man ſagt mir, ſie ſterbe, aber er befindet ſich an ihrer Seite; reißt ihn fort, er ſoll ihre Hand nicht berühren; ſie ſoll ihn nicht ſegnen; ſie iſt mein; habe ich ſie ge⸗ tödtet, ſo habe ich ſie vor ihm gerettet; ſie it mein im Tode. Laßt mich herein, ſage ich ich will herein, ich will ſie ſehen und ihn zu ihren Füßen erdroſſeln. Mit dieſen Worten riß er ſich durch furchtbare An⸗