allgemeines Vergnügen und dies ſcheint beinah ein Reſultat des menſchlichen Inſtinktes zu ſein, welcher in uns den Wunſch, emporzuſteigen, uns über die gewöhnlichen Wege und das Niveau des Lebens zu erheben, erweckt. Ein ſolches Vergnügen müſſen Sie in Ihrem Ehrgeiz, geiſtig ſich zu erheben, empfinden, worin die Seele aufwärts ſleigt.“
„Nicht der Ehrgeiz erweckt uns Vergnügen,“ er⸗ widerte Maltravers, ſondern nur der Umſtand, daß wir einen Pfad betreten, der unſern Neigungen ge⸗ nehm iſt und in kurzer Zeit durch Gewohnheit theuer wurde. Nur ſelten ſind die Augenblicke, worin wir über unſer Werk hinausblicken und worin die Phan⸗
taſie uns vorſpiegelt, daß wir unter dem ſtets grü⸗
nenden Lorbeer ſitzen. Nur das Werk ſelbſt, mag es Handlung oder Literatur betreffen, bietet uns Inter⸗ eſſe und Aufregung. Zuletzt wird die Trockenheit der Arbeit zur vertrauten Suße der Gewohnheit. Die geiſtige Arbeit bietet aber noch einen andern Reiz; wir werden mit unſerer Natur vertrauter. Herz und Seele werden gleichſam zu Freunden; Affekte und Be⸗ ſtrebungen verbinden ſich. So ſind wir ſtets in Ge⸗ ſellſchaft und niemals allein; Alles, was wir laſen, lernten und entdeckten, bietet uns Geſellſchaft. Dies iſt für Menſchen angenehm,“ fügte Maltravers hinzu, „welche in der äußeren Welt keine theure Verbin⸗ dungen beſitzen.“
„Befinden Sie ſich in dem Fall?“ fragte v
mit furchtſamem Lächeln. „Ach ja! Seitdem ich mir eine Liebe
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