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39 wärtig in lächerlicher Weiſe ſklaviſch von Leuten nach⸗ geahmt wird, die ſicherlich etwas Beſſeres vor Augen haben ſollten)— fand er eine Geſellſchaft von ſech⸗ zehn Perſonen. Sein Wirth trat aus einem Kreis, welcher ihn umringte, und ſtellte ſeinen neuen Beſucher den übrigen vor. Die Ahnlichkeit der Schweſter mit Valerie war ihm ſogleich auffallend; erſtere bot jedoch nüchternere und kältere Züge. Sie war weniger hübſch und machte weuiger Eindruck. Frau George Herbert (ſo lautete der Name, den ſie gegenwärtig führte) war ein hübſches, blödes Weib, voll Zärtlichkeit zu ihrem Gatten und voll furchtſamer Ehrfurcht gegen ihren Schwiegervoter. Maltravers ſaß neben ihr und knüpfte ein Geſpräch an. Er konnte es nicht unter⸗ laſſen, die arme Dame zu bemitleiden als er vernahm, daß ſie ſtets in Doningdalepark wohnen würde— aus allen Bekanntſchaften und Gewohnheiten ihrer Kindheit herausgeriſſen— was ihre Regungen betraf, auf einen jungen Mann beſchränkt, welcher die Jagd leidenſchaftlich liebte, und nach den wenigen Worten, die Ernſt mit ihm wechſelte, nur drei Jveen zu haben ſchien— ſeine Hunde, ſeine Pferde und ſeine Frau. Ach, letztere möchte bald in ſeinen Augen die geringſte Wichtigkeit beſitzen! Eine lebhafte, junge Franzöſin befindet ſich, auf einem engliſchen Landſitze begraben, wahrlich in der allerſchlimmſten Lage! Verheirathungen mit Fremden ſchlagen ſelten glücklich aus! Die Auf⸗ merkſamkeit von Ernſt wurde aber bald von der Schwe⸗ ſter auf Valerie gelenkt, welche auf den Arm ihres Gatten gelehnt in den Saal trat. Bis dahin hatte er


