Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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felbſt war ein vollendeter Reiter und beſaß einen ſchnellen Blick des Mitgefühls für Alle, welche dieſe Kunſt mit ihm theilten. Als er hinblickte, dachte er, daß er nur ein Weib geſehen hatte, deren Außeres beim Reiten ſo ſehr von der namenloſen Eleganz er⸗ füllt war, welche Geſchicklichkeit und Muth bei jeder Kunſt ertheilt. Dieſe Frau war Valerie von Venta⸗ dour. Zu ſeiner großen überraſchung ritt die Dame von ihrer Geſellſchaft fort auf Maltravers zu und ſprach in einer Stimme, die er zuerſt nicht deutlich erkannte;Iſt es möglich, ſehe ich Herrn Maltravers? ſie hielt einen Augenblick ihr Pferd an, warf ihren Schleier zurück und Ernſt erblickte Frau von Venta⸗ donr. Mittlerweile war ein ſchlanker, dünner Herr zu der Franzöfin hingeritten.

Hat Madame einen Bekannten angetroffen? fragte er,erlaubt ſie mir, wenn dies ver Fall iſt, an Ihrem Vergnügen Theil zu nehmen?

Die Unterbrechung ſchien der Dame eine Erlöſung; ſie lächelte und errötheie.

Erlauben Sie, Ihnen Herrn Maltravers vorzu⸗ ſtellen. Herr Maltravers, dieſer Herr iſt mein Wirth, Lord Doningdale.

Die beiden Herrn verbeugten ſich; die übrige Ge⸗ ſellſchaft umringten die drei, und Lord Doningdale lud Maltravers mit ſtattlicher, aber freimüthiger Höf⸗ lichkeit ein, mit der Geſellſchaft nach ſeinem Hauſe ſich zu begeben, welches ungefähr zwei Stunden ent⸗ fernt lag. Wie ſich erwarten ließ, nahm Ernſt die Einladung bereitwillig an. Die Geſellſchaft ritt weiter

die Erklär dankenvoll

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