Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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reichen, und daß Ihr Name mit Ihrem Staube ver⸗ mobert, ſo werden Sie dennoch Ihr Leben auf edlere Weiſe zugebracht haben, als der träge große Haufen. Angenommen, daß Ihnen der ruhmwürdige Zufall, Ruhm auf Erden, nicht zu Theil wird, ſo können Sie ſich zu einem hohen Geſchick und hohen Beruf in der Welt der Geiſter, nicht der Menſchen, bereitet haben. Die Seelenkräfte können nicht weniger un⸗ ſterblich ſein, wie das bloße Gefühl deſſelben Seins, hier und dort; die Erwerbungen der Seele begleiten uns ins ewige Leben; möglicherweiſe erlangen wir einen niederern oder einen höhern Grad im Verhält⸗ niß, wie wir durch vie übung unſerer Geiſteskräfte mehr oder weniger geeignet find, den feierlichen Willen des Höchſten zu begreifen und auszuführen⸗ Der Weiſe ſteht den Engeln näher als der Thor. Dieſe Lehre mag unzuverläſſig ſein, bietet aber keine unmögliche Theorie.

Vielleicht aber verſchwenden wir den geſunden Genuß unſeres wirklichen Lebens, indem wir eine Hoffnung zu erjagen ſuchen, die Sie ſo eben ganz richtig als unzuverläſſig benannten; all unſer Wiſſen iſt vielleicht nutzlos in den Augen des Allwiſſenden.

Schon gut, ſprach Montaigne lächelnd,ant⸗ worten Sie mir aber ehrlich. Verſchwenden Sie den geſunden Genuß des Lebens durch das Trachten Ihres geiſtigen Ehrgeizes? Iſt es der Fall, ſo befinden Sie ſich noch nicht auf ter richtigen Bahn. Dieſe Be⸗

ſtrebungen möchten allein Ihren Sinn für diejenigen

Vergnügungen ſchärfen, welche die wahren Erholun⸗

ich Ihnen lie zu ſchreiben. Seele und K werben, betr⸗ teratur, ſond hoch ſteht. Philoſoph w fühlen alle Weiſe, mit Das iſt vers;Sie litergriſche T lichen Lebens über den Ge taigne;alle Landſitze, vi Frau, Gäſte ſehe eine ſe ich kann Jh ten nicht er Sie ke Verleumdun Talent beſi Männer ha Denni