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Die Magd entfernte ſich, als ſei eine Piſtvle vor ihrem Kopfe abgefeuert. Darvil lachte laut und ſtreckte ſich wieder aufs Sopha. Alice blickte ihn an; vhne ein Wort zu ſagen, ſchlüpfte ſie aus dem Zimmer mit dem Kinde auf dem Arm. Sie eilte die Treppe hinab und hegegnete auf der Flur ihrer Magd. Let⸗ tere, welche viel Anhänglichkeit zu ihrer Herrin hegte, erſchrack, als ſie dieſelbe im Begriff das Haus zu verlaſſen erblickte.
„Wie Madame, wohin wollen Sie? O Gott, Sie haben ja nicht einmal Ihre Haube auf! Was gibt et, wer iſt der Mann?“
„O Gott!“ rief Alice in Todesſchmerz aus,„was ſoll ich thun, wohin ſoll ich fliehen?“ Die Thür oben öffnete ſich. Alice vernahm es, fuhr auf und befand ſich im nächſten Augenblick auf der Straße. Sie rannt⸗ athemlos und wic wahnfinnig fort. Wirklich hatte ſie in dem Augenblick die Beſinnung verloren; wäre ſie an einen Fluß gekommen, ſo hätte ſie ſich in denſelben geſtürzt, um einer Welt zu entfliehen, welche zu eng erſchien, einen Vater und ſein Kind zugleichzu entbalten.
Gerade als ſie ſich um die Ecke einer Straße wandte, die in einen der lebhafteren Stadttheile führte, empfand ſie, daß Jemand ſie am Arm ergriff; eine Stimme rief ſie bei Namen, mit überraſchtem und erſchrecktem Ton:„Himmel! Frau Butler! Alice! was ſehe ich? was gibts?“
„O Herr, retten Sie mich! Sie ſind ein guter Mann, ein mächtiger Mann; retten Sie mich! Et iſt wieder gekommen!“


