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1. Bd. (1845)
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eines gehetzten Hundes. Er war ein Mann, welcher das bezeichnende Brandmal des Laſters erhalten zu haben ſchien, welcher mit dem einen Auge eine Börſe, mit dem andern einen Galgen ſah. Alice bemerkte den Fremden nicht, bis ſie ſelbſt alle ſeine Aufmerk⸗ ſamkeit angezogen hatte. Er hielt plötzlich an, als er ihr Geſicht erblickte, beſchattete ſeine Augen mit der Hand, um ſchärfer zu ſehen, und brach zuletzt in einen Ausruf der Ueberraſchung und Freude aus. In dem Augenblick wandte ſich Alice um, und ihr Blick begegnete dem des Fremden. Der Zauber des Baſilisken kann kaum mehr ſein Opfer betäuben und lähmen, als der Blick dieſes Fremden mit der er⸗ bleichenden Erſtarrung des Schreckens, das Auge und die Seele der Alice Darvil ergriff. Ihr Geſicht ward plötzlich ſtarr, ihre Lippen weiß wie Marmor, ihre Angen drängten ſich aus den Höhlen, ſie preßte krampfhaft ihre Hände zuſammen und ſchauderte, aber bewegte ſich nicht. Der Mann nickte und grinste, äberſchritt die Straße, erreichte die Thür und klopfte laut. Aliee regte ſich nicht; ihre Sinne ſchienen ſie

verlaſſen zu haben; des Fremden laute, rauhe Stimme ward auf der Flur als Erwiderung auf die Worte der einzelnen Magd vernommen, welche Alice in ihrem Dienſte hielt. Sein ſtarker, ſchwerer Tritt ließ die leichte Treppe krachen und zittern. Alice erhob ſich inſtinktartig, nahm ihr Kind auf den Armen, ſtand aufrecht und bewegungslos und blickte auf die Thür. Sie öffnete ſich; Vater und Tochter ſtanden ſich noch einmal in denſelben Mauern gegenüber.

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