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Mäntel gehüllten Paſſagieren, ſo wie mit den inner⸗ halb deſſelben verweilenden und mit Nachtmützen ge⸗ ſchmückten, auf einer Reiſe dahin rollte, wie ſie in nördlichen Klimaten gewöhnlich iſt.
Ein junger Mann ſprang über einen Steg auf die Landſtraße gerade vor einem Meilenſtein, welcher ihm verkündete, daß er noch eine halbe Stunde von“** entfernt ſei.
„Dem Himmel ſei Dank,“ ſprach er beinah laut vor ſich hin,„nachdem ich die ganze Nacht wie ein Irrlicht in Moräſten umhergewandert bin, nahe ich mich endlich einer Stadt. Gott ſei gedankt für alle Gnade, die er mir dieſe Nacht erwieſen hat! Ich athme frei und bin in Sicherheit.“
Etwas raſch ſchritt er vorwärts. Er ging vor einem niedrigen Wagen, vor einer Gruppe Arbeiter, vor einer Heerde Schafe vorüber und ſah alsdann eine einzelne Geſtalt langſam vor ſich hinſchreiten. Es war ein Mädchen in abgetragener, ſchlechter Kleidung, die mit Pein und Schwäche zu wandeln ſchien. Er war im Begriff, auch an ihr vorüber zu gehen, als er einen leiſen Ruf vernahm. Er wandte ſich um und erblickte in der Gefährtin ſeines Weges ſeine Retterin der vergangenen Nacht.
„Himmel! biſt Du es, darf ich meinen Augen trauen?“
„Ich kam Sie zu ſuchen, Herr,“ ſagte das Mäd⸗ chen mit ſchwacher Stimme.„Auch ich bin entkommen; ich werde nie zu meinem Vater heimkehren. Ich habe kein Dach, um mein Haupt niederzulegen.“


