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Stern ſchien durch das Fenſter; überall herrſchte tief⸗ Finſterniß; im Fall er allein ging, ſo konnte er viel⸗ leicht einer noch größeren Gefahr auf dem weiten und öden Moor ſich ausſetzen; der Wirth konnte viel⸗ leicht folgen und ihn im Dunkeln angreifen. Er hatte keine Waffe als einen Stock; im Hauſe aber beſaß er wenigſtens ein rauhes Vertheidigungsmittel in dem großen Schüreiſen, welches ihm zur Seite lag. Jeden⸗ falls war es zweckmäßiger für den Angenblickzu warten; er konnte ja, ſobald er ſich allein befand, den Riegel von der Thür ziehen und unbemerkt hinausſchlüpfen.
Dies war das Ergebniß ſeines Nachſinnens, während ſein Wirth ſich am Feuer beſchäftigte.
„Heute Nacht werden Sie einen geſunden Schlaf haben,“ ſagte derſelbe lächelnd.
„Hm, ich bin zu ſtark ermüdet; ein oder zwei Stunden wird es währen, bevor ich einſchlafe; iſt dies aber der Fall, ſo ſchlafe ich wie ein Stein.“
„Komm, Alice,“ ſagte der Vater;„verlaſſen wir den Herrn. Gute Nacht, Herr.“
„Gut Nacht, gut Nacht,“ erwiderte der Reiſende gähnend.
Der Vater verſchwand mit der Tochter aus einer Thür in der Ecke des Zimmers. Der Gaſt vernahm wie ſie die knarrenden Stufen hinauf ſtiegen; dann herrſchte tiefe Stille.
„Ich Thor,“ dachte der Fremde.„Vermag nichts mich zu belehren, daß ich nicht länger Student in Göttingen bin? Vermag nichts mich von dieſen Fuß⸗ reiſeabentenern zu heilen? Ohne die großen blanen
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