Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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urt aber

glaube. reiſen. beendete en Lehn⸗ hatte er um jetzt ürfen. laube?

ßer dem möglich. egeen; hlafen. ſchnell; alsdann ichten. ein An⸗ er, um ihrem Fremde, er mit

27 ihr allein war,ich würde beſſer ſchlafen, könnte ich einen Kuß von dieſen Korallenlippen erlangen.

Alice verbarg mit den Händen ihr Geſicht.

Quäle ich Dich?

Nein, Herr.

Bei dieſer Verſicherung ſtand der Fremde auf und trat zart auf Alice zu. Er zog ihr die Hände vom Geſicht, während ſie leiſe fragte:Habt Ihr viel Geld bei Euch?

Erkäufliches Geſindel, dachte der Fremde, und erwiderte laut:warum ſchönes Kind? Verkauſſt Du Deine Küſſe zu ſo hohem Preiſe?

Mit ſtolzem Blicke ſchüttelte Alice das Haar von der Stirne.Wenn Sie Geld haben, flüſterte ſie, ſo ſagen Sie es nicht meinem Vater; ſchlafen Sie nicht, wenn es Ihnen möglich iſt. Ich beſorge ſtill, er kömmt.

Der junge Mann begab ſich wieder auf ſeinen Sitz, mit geändertem Weſen. Als ſein Wirth eintrat betrachtete er ihn zuerſt mit ſchärferen Blicken. Der unvollkommene Schimmer der halb erſtorbenen und einzelnen Kerze warf ſtarke Lichter und Schatten auf die ſtark gezeichneten, rauhen und wilden Geſichtszüge des Hüttenbewohners; der Blick des Reiſenden er⸗ kannte, als er ſich vom Geſicht zu den Gliedern und zur Körperform wandte, daß der Leib ſehr wohl im Stande ſei, die Gewaltthat auszuüben, deren Plan die Seele etwa entwerfen könnte.

Der Fremde verſank in düſteres Nachfinnen. Der Wind heulte; der Regen klatſchte; kein einſamer