finden, Fehler ral des rgeizes Römers ter Ab⸗ Tode er des unwiſ⸗ rotzigen chreiber 8, daß g Krie⸗ olonna ertönte ie ſtille ann die Rienzi uf das gegen erte den s Volk Rienzi's e Sache chmach, unter⸗ hrannen waren, t, ihre e; und
vieſe gaben ſie hundertundfünfzig Söldlingen preis! Dieſe Thatſache verdammt ſie! Aber Rienzi war nicht unpopulär, als er ſie anredete und beſchwor: ſie fanden keinen Fehler an ihm.„Das Seufzen und Stöhnen des Volkes,“ ſagte Sismondi richtig,„war die Antwort,“— ſie konnten weinen, aber ſie wollten nicht fechten. Dieſe auffallende Apathie haben die neueren Geſchichtſchreiber nicht erklärt, und doch war die Haupturſache ganz einleuchtend— Rienzi war ex⸗ communieirt! Dieſe Geſchichtſchreiber führen die That⸗ ſache an, und ſchienen zu glauben, daß die Exeommuni⸗ cation im vierzehnten Jahrhundert zu Rom wirkungslos geblieben ſei!— Die Wirkung, welche ſie hervorbrachte, habe ich in dieſen Blättern zu ſchildern geſucht. Die urſachen des zweiten Sturzes und der end⸗ lichen Ermordung von Rienzi wurven von den neue⸗ ren Geſchichtſchreibern ebenſo unrichtig verſtanden. Keiner ſeiner Fehler war es— keine Ungerechtigkeit, keine Grauſamkeit, keine Unbeſonnenheit— nicht die Hinrichtung Montreal's, nicht die Pandulpho di Guido's— es war eine Auflage auf Wein und Salz, die ihn ſtürzte. uUm Rom gegen die Ty⸗ rannen ſicher zu ſtellen, mußte eine bewaffnete Macht unterhalten werden, um dieſe zu bezahlen, war eine Auflage nöthig, die Steuer wurde ausgeſchrieben— und das Volk verband ſich mit den Tyrannen und ſchrie:„Tod dem Verräther, der die Auflage gemacht hat!“ Das war ihre einzige Beſchwerde — dies das einzige Verbrechen, das ihre Leiden⸗ ſchaften und ihre Wuth gegen ihn vorbringen konnten.


