Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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herichtet er uns ganz kalt jede Vewegung, jeden Gedanken Rienzi's mit ſolcher Genauigkeit, als wäre verſelbe aus dem Grabe auferſtanden, um ihm bei ſeiner Erzählung zu helfen. Gibbon und Andere haben dieſe offenbaren Erfindungen mit mehr gutem Glauben aufgenommen, als die Geſetze der Augen⸗ ſcheinlichkeit rechtfertigen dürften. Gleichwohl kann dem geduldigen und vorſichtigen Leſer dieſe Biographie einen weit klareren Begriff von Rienzi's Charakter geben, als wir aus den Geſchichtſchreibern zu ſammeln vermögen, welche ſtückweiſe aus derſelben entlehnten. Ein ſolcher Leſer wird alle unhaltbare Schlüſſe des Verfahrens bei Seite legen, ſein Lob oder ſeinen Tadel nicht hoch anſchlagen und nur ſein Augenmerk auf die von ihm erzählten Thatſachen richten, die er für wahr oder zweifelhaft hält, je nachdem der Verfaſſer Gelegenheit gehabt haben konnte, ſelbſt zu beobachten. Bei einer ſolchen Prüfung wird der Leſer hinreichende Zeugniſſe von Rienzi's Geiſte und von Rienzi's Ge⸗ fühlen finden; wenn er ſorgfältig unterſcheidet zwiſchen der Periode ſeiner Macht als Tribun und derjenigen ſeiner Macht als Senator, ſo wird er den Tribun eitel, übermüthig, prachtliebend finden, aber unge⸗ achtet des Räſonnements des Biographen dieſe Fehler an dem Senator nicht mehr bemerken. Andererſeits wird ihn der Unterſchied zwiſchen der Jugend und dem Rufe zwiſchen Hoffnung und Erfahrung auffallen; er wird an dem Tribun ungeheuenen Ehrgeiz, große Plane, unternehmende Thätigkeit bemerken die in der Zeſchnung des Senators zu weniger glänzenden