Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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t lauter Volkes

uge um⸗ gewir⸗ Löwen. lammen ein zu⸗ kmal),

rſchreckt weigend weder ſſe der e Ent nieder⸗ ringen⸗ tol war Pracht an die Glanz ſchim⸗ der en ein! Trom⸗ Pöbel rechen; Tode. iv und

Stirb, Henker Montreal's! murmelte Villaui ſo iſt die Pflicht erfüllt! und er führte den zweiten Stoß. Als er ſich dann zurückzog und den Hand⸗ werker in all der trunkenen Wuth ſeiner viehiſchen Leidenſchaft ſeine Mütze in die Höhe werfen, laut jauchzen und den gefallenen Löwen mit Füßen treten ſah, blickte ihn der junge Mann mit matter, bitterer Verachtung an und ſagte, während er ſein Schwert einſteckte, ſich langſam abwendend, um den Haufen zu verlaſſen:Thor, elender Thor! Du und Dieſe, Ihr hattet wenigſtens kein Ver⸗ wandtenblut zu rächen!

Sie achteten nicht auf ſeine Worte ſie ſahen ihn nicht weggehen; denn als Rienti ohne ein Wort, ohne einen Seufzer zur Erde fiel, und die to⸗ benden Wogen der Menge über ihm zuſammenſtröm⸗ ten, hörte man eine gellende, ſcharfe, verzweifelnde Stimme, welche all das Geſchrei übertönte. An dem Fenſter des Palaſtes(vem Fenſter ihres Brautgemaches) ſtand Nina! nur ihr Antlitz und ihre ausgeſtreckten Arme waren durch die unter ihr und um ſie her lo⸗ dernden Flammen ſichtbar! Doch noch ehe der Schall dieſes durchdringenden Schreies ſich in der Luft ver⸗ loren, donnerte dieſer ganze Flügel des Capitols mit mächtigem Krachen zuſammen, eine ſchwarze, rau⸗ chende Maſſe.

In dieſer Stunde ſegelte ein einzelnes Boot raſch die Tiber hinab. Rom war fern, aber der ſchwarz⸗ gelbe Schimmer des Brandes warf ſeinen Wieder⸗ ſchein auf den ruhigen, ſpiegelhellen Strom; ſchön