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Schnell Adrian— rette ſie!“ und er warß einen vielſagenden Blick auf Nina.
Ohne einen zweiten Wink abzuwarten, faßte der junge Colonna Nina mit ſtarkem Arme— mit der linken Hand unterſtützte er Irene, welche vor Schrecken und Aufregung die Beſinnung beinahe verloren hatte. Rienzi nahm ihm die leichtere Bürde ab— er nahm ſeine Schweſter in die Arme und ſtieg ſo die Wendel⸗ treppe hinab. Nina verhielt ſich leidend— ſie hört die Tritte ihres Gatten hinter ſich, vas genügte ih — nur einmal wandte ſie ſich um, mit einem Blicke, ihm zu danken. Ein großer Nordländer in Waffen⸗ rüſtung ſtand an der offenen Thüre. Rienzi übergab die jetzt völlig lebloſe Irene in die Arme des Kri⸗ gers und küßte ſchweigend ihre blaſſe Wange.
„Schnell, Herr,“ ſagte der Nordländer,„ſie drängen von allen Seiten!“ Nach dieſen Worten eilte er mit ſeiner Bürde den Abhang hinab. Adrian folgte mit Nina; der Senator blieb einen Augenblick ſtehen, wandte ſich um und war in ſeinem Zimmer, ehe Adrian bemerkte, daß er verſchwunden war. Schnell riß er den überwurf von ſeinem Bette, befeſtigte ihn an dem Fenſterkreuze und ließ ſich mit deſſen Hülfe einige Fuß weit auf den Balkon unten hinab.„Ich will nicht ſterben wie eine Ratte,“ ſagte er,„in des Falle, die ſie mir geſtellt haben! Der ganze Haufen ſoll mich wenigſtens ſehen und hören.“ Dies war das Werk eines Augenblickes.
Nina war indeſſen kaum ſechs Schritte weiter ge⸗ gangen, als ſie bemerkte, daß ſie mit Adrian allein war.
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