keit; aber am dritten Morgen erholte ſie ſich wie durch ein Wunder, denn am britten Morgen wurde folgender Brief in den Palaſt gebracht:
„Irene— ſchon haſt Du den tiefen Grund meines Kuminers erfahren; Du fühlſt, daß für einen Colonna Rom nicht länger eine Heimath, Roms Tribun nicht Bruder ſein kann. Während ich dieſe Worte ſchreibe, hält mich nur die Ehre mit Mühe aufrecht; alle Hoff⸗ nungen, die ich mir gebildet, alle Ausſichten, die ich mir ausgemalt, alle Liebe, die ich für Dich fühlte und noch fühle, ſtürmen auf mein Herz ein, und ich kann nur fühlen, daß ich unglücklich bin. Irene, Irene, Dein holdes Antlitz ſteigt vor mir auf und ich leſe in dieſen geliebten Augen, daß Du mir ver⸗ gibſt— daß Du mich verſtehſt, und ſo innig Du mich liebſt, ſo weiß ich doch, Du wollteſt lieber, ich wäre für Dich verloren, läge im Grab bei meinen Ver⸗ wandten, als daß ich jetzt lebe, ein Vorwurf für meinen Stand, ein Abtrünniger meines Namens. Ach! warum wurde ich als ein Colonna geboren? Warum machte mich das Schickſal zu einem Edelmanne, während mich Natur und Umſtände an das Volk feſſelten? Liebe und Rache ſind mir unterſagt; alle meine Rache fällt auf Dich und mich. Angebetete! vielleicht ſind wir für immer getrennt; aber bei all dem Glücke, das ich an Deiner Geite kennen lernte— bei all dem Entzücken, von dem ich träumte— bei der wonnigen Stunde, in der ich Dich zum erſtenmale erblickte, als ich die Rückkehr der ſanften Seele in Deinen Augen
und Lippen ſah— bei dem erſten erröthenden Ge⸗
ſtändt — b treu
Bild
die H heilig nicht ſam Nord aus! (welch fand eine ſahen Laß 1 todt
— u ehe i Die könnt Finſt hörer ſeiner dem einen herab Vern Mak Mack dem


