Roms eingenommen und Feuer in einen Thurm ge⸗ legt, wovon die Flammen in der Stadt geſehen wurden. Die Bewohnerin des Thurmes, eine edle, alte, ver⸗ wittwete Dame, war lebendig verhrannt worden. Do erhoben ſich wildes Geſchrei— mächtiger Zorn— blinde Wuth. Die Stunde zu Thaten war gekommen.
Drittes Kapitel. Die Schlacht.
„Ich habe einen Traum gehabt,“ rief Rienzi un ſprang von dem Bette auf.„Der löwenherzige Vont⸗ facius, der Feind und das Opfer der Colonna, iß mir erſchienen und hat mir den Sieg verſprochen.“ Nina, bereite den Lorbeerkranz: der Sieg wird heut unſer ſein!“
„O, Rienzi! heute?“
„Ja! höre die Glocke— höre die Trompete. Je, ich höre ſogar die ſtampfenden Hufe meines weißen Schlachtroſſes! Einen Kuß, Nina, ehe ich mich zun Siege waffne,— halt— tröſte die arme Irene ich will ſie nicht ſehen— ſie weint, daß meine Feind Verwandte ihres Verlobten ſind; ich kann ihre Thrö
* Ardea terre, arse la Castelluzza, e case, e u0 mini. Non si schifo di ardere una nobile donna Ve dova, veterana, in una torre. Per tale erudeltade 1 Romani furo piu irati etc.— Vila di Cola di Riens lib. I. Cap. 20.
** In questa notte mi é appardo Santo Bonifaci Papa etc. Viia di Cola Riensi Cap. 32.
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