26 nichts, ſo lange Rienzi lebt, bleibt die Frau auch ſei mißverg nes bitterſten Feindes ſicher und in Ehren. Bald wirt herrſcht das Volk hier ſein; unſere Wachen ſollen euch ſiche ſeinen nach Hauſe geleiten, oder ſoll dieſer Palaſt euer„So Freiſtätte ſein— denn, ich ſage euch, eure Männt mit ſo haben euch in eine große Gefahr geſtürzt. Und binne folgen wenigen Tagen mögen die Straßen Roms Blutbäche„Ne gleichen.“ ſchüchter „Wir nehmen Euer Anerbieten an, Tribun, hekannt ſagte die Signora Frangipani, gerührt und wide„Laßt un ihren Willen durch das Venehmen des Tribuns vo Rebellen Ehrfurcht ergriffen. Und während ſie ſprach, ſan machen, ſie auf ein Knie, nahm das Taſchentuch auf und reich vereinige es Nina ehrerbietig mit den Worten:„Madame, v Dieſi gebt mir. Ich allein unter den Anweſenden achte Euhderen Kl in Euerer Gefahr mehr, als in Euerem Stolze.“ ihr Würt „und ich,“ verſetzte Nina, indem ſie ſich in befeſtigte muthiger Vertraulichkeit auf Rienzi's Arm lehnte, ih der Baro erwidere, wenn Gefahr da iſt, ſo haben wir umflicher Ri mehr Stolz nöthig.“ An t Jenen ganzen Tag und die ganze Nacht ertön trabende
die große Glocke des Capitols. Aber als der folgen Flüchtlin Tag anbrach, war die Verſammlung dünn und jbrannte ſtreut; große Furcht hatte die Herzen des römiſch— gerat Volkes bei der Flucht der Barone ergriffen und ſbei den 2 machten Rienzi laute und bittere Vorwürfe, daß beſeelten. ihnen durch ſeine Schonung ein ſo unheilvolles Vdie Gnat fahren möglich gemacht habe. An dieſem Tage dauert An dieſe die Gerüchte fort; die Murrenden blieben größtenthe Antriebe in ihren Häuſern, oder ſammelten ſich in verdroſſen Orſini h


