Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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faßte er

Tribun ine Lippe n begann wieder: r Mönche ehe wir elli, zu hten bitte,

h. Iſt es nn er all⸗ 7 Schöpft 8 Ihr

Euer Ant⸗ en verräth

Colonna ge⸗ izechi ent⸗ sart gaben; ſehe die Er⸗ iensi.

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Euch! Meine Herren, kommt Eurem Genoſſen zu Hülfe und iitrt⸗ t für ihn.

Nein, wenn wir entdeckt ſind, ſagte der Or⸗ ſini und ſprang in der Verzweiflung auf,ſo wollen wir wenigſtens nicht ungerächt fallen ſtirb, Ty⸗ rann!

Er ſtürzte auf den Ort zu, wo Rienzi ſtand, denn auch der Tribun hatte ſich erhoben, und führte mit ſeinem Dolche einen Stoß nach deſſen Bruſt; der Stahl drang durch den Purpurmantel, glitt aber unſchädlich ab und der Tribun betrach⸗ tete den getäuſchten Mörder mit verächtlichem Lächeln.

Bis geſtern Nacht ließ ich mir nicht träumen, daß ich unter dem Staatskleide den verborgenen Pan⸗ zer nöthig hätte, ſprach er.Meine Herren, Ihr habt mir eine ſchwarze Lehre gegeben und ich danke Euch.

Bei dieſen Worten klatſchte er in die Hände und plötzlich flogen die Flügelthüren am Ende des Saales auf und zeigten den Gerichtsſaal, mit blutrother Seide, untermiſcht von weißen Streifen, behangen, dem Sinnbilde von Verbrechen und Tod. An einer langen Tafel ſaßen die Räthe in ihren Staatskleidern; an den Schranken ſtand eine wilde Geſtalt, welche die Gäſte nur zu gut erkannten.

Laßt Rudolph den Sachſen näher treten! ſagte der Tribun. Und geführt von zwei Wächtern trat der Räuber in den Saal.

Elender, Ihr alſo habt uns verrathen! ſagte einer von den Frangipani.

Bulwer, Rienzi. MI,