Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Adrian;„wenn Du aber, wie ich, dieſes Blutver⸗ gießen verabſcheueſt, ſo vereinige Deine Kräfte mit den meinigen, um demſelben Einhalt zu thun.“

„Ich— gewiß nicht! Laſſen wir das Blut der Sklaven heute fließen: bald wird die Zeit kommen, wo es durch das Blut der Herren weggewaſchen wird.“

„Hinweg, Schurke!“ ſagte Adrian, um einer weiteren Unterhandlung auszuweichen, und ſchlug den Schmied mit dem flachen Schwerte. In demſelben Augenblick war der Hammer des Schmiedes in der Luft geſchwungen und hätte unfehlbar den jungen Nobili zu Boven geſchlagen, wäre dieſer nicht durch einen behenden Sprung demſelben entgangen. Ehe der Schmied Zeit gewinnen konnte, um einen zweiten Streich zu führen, traf Abrian's Schwert zweimal ſeinen rechten Arm, daß die Waffe ſchwer zu Boden fiel.

„Erſchlaget ihn, erſchlaget ihn!“ ſchrieen mehre Anhänger der Colonna und drängten ſich furchtſam um den entwaffneten, kampfunfähigen Schmied.

„Ja erſchlaget ihn!“ ſagte in leiblichem Italieniſch, aber mit fremdem Aecent ein halb in eine Rüſtung gekleideter Mann, der ſo eben zu der Gruppe kam und zu den rohen, deutſchen Banditen gehörte, welche die Colonna in ihrem Solde hielten;„er gehört zu einer fürchterlichen Bande von Böſewichten, die gegen alle Ordnung und Ruhe ſich verſchworen haben. Er gehört zu Rienzi's Gefolge und,— geſegnet ſeien die drei Könige!— wüthet für das Volk.“

„Du ſprichſt Wahrheit, Barbar,“ ſagte der trotzige Schmied mit lauter Stimme, und riß mit der linken