Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Schmied, während er ſeinen Hammer gegen ein Frag⸗ ment von einem Stein— einem Ueberbleibſel von dem alten Rom— ſtemmte,„ſie kämpfen nie gegen einander, es wäre denn zu unſerem Heile. Schnei⸗ det ein Colonna Orfini's Bäcker den Hals ab— ſo iſt es zu unſerem Heile! entführt ein anderer Co⸗ lonna die Tochter von Orſini's Schneider— ſo ge⸗ ſchieht auch dies zu unſerem Beſten! zu unſerem Beſten— ja, zum Beſten des Volkes!— des Bäckers und des Schneiders, he?“

„Geſetzt,“ ſagte der junge Edelmann mit Nach⸗ druck,„wenn ein Colonna dies gethan, ſo hatte er ſehr Unrecht; aber die heiligſte Sache kann ſchlimme Vertheidiger haben.“

„Ja, die heilige Kirche ſelbſt ſtützt ſich auf ſehr mittelmäßige Säulen,“* erwiderte der Schmied in roher Anſpielung auf die Zuneigung des Papſtes ge⸗ gen die Colonna.

„Er läſtert! der Schmied läſtert!“ ſchrieen die Anhänger dieſes mächtigen Hauſes.„Colonna! Co⸗ lonna!“

„Orſini! Orſini!“ wurde beinahe zu gleicher Zeit von der andern Partei geſchrieen.

„Das Volk!“ ſchrie der Schmied und ſchwenkte ſeine Waffe hoch über den Köpfen der Menge.

In einem Augenblicke theilte ſich der ganze Hau⸗ fen, der zuerſt nur um den Angriff eines einzigen Mannes ſich verſammelt hatte, durch die vererbte

* Ein im Deutſchen nicht wieder zu gebendes Wortſpiel.

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