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ihm nie viel am Gelde gelegen. Dem Himmel ſei Dank! Geiz ſei nicht ſein Fehler!“ Und ſo ſtarb er.
Nach ſeinem Tode wohnte Mrs. Beaufort in London und konnte nicht dahin gebracht werden, Beaufort⸗ Court zu beſuchen. Sie nahm eine Geſellſchafterin an, die ſie in ihren Augen vollkommen für Camilla's
Abweſenheit entſchädigte.
Und Camilla— Spencer— Sidney? Sie wohnen noch an dem lieblichen See, glücklich in ihren eigenen heitern Freuden und ihrer angenehmen Muße. Sie mieden zugleich den Ehrgeiz und ſeine Prüfungen, die Handlung und ihre raſchen Wechſel— beneiveten Nie⸗ manden, ſtrebten nach nichts mit Begierde und riefen um ſich her in der arbeitenden Welt die alten idylli⸗ ſchen Feiertage zurück. Wenn Camilla eine kurze Zeit in ihrer Liebe zu Sidney geſchwankt hatte, ſo hatte er ihr gutes und einfaches Herz längſt durch ſeine zärtliche Neigung wieber gewonnen, und wie ſich von ihrer Gemüthsart erwarten läßt, liebte ſie ihn mehr nach, als vor der Hochzeit.
Philipp hatte ſchwerere Prüfungen erfahren als Sihney. Aber wären ihre früheren Schickſale umge⸗ kehrt geweſen und jener Geiſt, der in der Jugend ſo hochmüthig und eigenwillig war, in Wohlſtand und Lurus verzärtelt worden, würde Philipp jetzt ein beſſerer und glücklicherer Mann ſein? Vielleicht mag auch Philipp noch jetzt ein weniger ruhiges Daſein beſtimmt ſein als ſeinem Bruder; doch im Verhältniß zu der Anwendung unſeres Geſchicks ruhen vder arbeiten wir, und wer niemals Schmerz erfährt, kennt nur


