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Seit ſeinem erſten Auftreten hatte er ſich beharrlich in alle Hauptverhandlungen eingelaſſen und ſeine Reden waren ſtets eben ſo hinreißend, wie ſeine erſte. Sonderbarer Weiſe fand ſich weder in ſeinen Par⸗ lamentsreden, noch in ſeinem gewöhnlichen Geſpräch die Neigung wilder Forſchung nach überſinnlichem, noch auch die glühende, romanartige Begeiſterung, worin ſeine Seele ſo weſentlich zu ſchwelgen ſchien. Alle ſeine Darlegungen waren ſowohl wegen der Richtigkeit der Grundſätze, worauf er dieſelben erbaute, wie wegen der logiſchen Klarheit ihrer Durchführung bemerkens⸗ werth. Die fieberhafte Glut ſeines Temperamentes zeigte ſich allerdings gelegentlich in der außergewöhn⸗ lichen Kraft, womit er vor dem Unterhauſe ſprach, oder in plötzlichem, unerwartetem Hervorbrechen der ungeſtümeren redneriſchen Gewalt; allein dergleichen Außerungen waren ſo offenbar natürlich und aus dem Eindruck des Angenblicks hervorgegangen, ſo paſſend für den Gegenſtand, um Wirkung hervorzubringen, ohne aus äußeren Kunſtgriffen jemals irgend eine Bei⸗ hülfe zu entnehmen, daß ſie ſogar den älteſten und trockenſten Rechnern des Unterhauſes nicht mißfielen. Der Widerſpruch in der menſchlichen Natur, daß Männer mit hoher Einbildungskraft, außergewöhn⸗ lichem Geiſt und zugleich mit ſcharfem Verſtande Andern Belehrung und Vortheile gewähren, während ſie alle dieſe Gaben für ſich ſelbſt nicht anzuwenden vermögen — dieſer Widerſpruch findet ſich nicht ſelten, und bei Glanville war er beſonders auffallend. Er galt bald als der am meiſten Verſprechende und als der Bedeu⸗
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