Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Lord.. nahm eine Handvoll Noten und ſteckte ſie

ſorglos in ſein Taſchenbuch. Fünf Minuten ſpäter be⸗

merkte ich, wie Goren ſeine leere Hand in ſeines Nach⸗

bars Taſche ſteckte und ſie gefüllt wieder herausnahm. Eine halbe Stunde ſpäter reichte er dem Kellner eine Fünfzigpfund⸗Note mit den Worten:Hier iſt meine Schuld! Wahrhaftig, Mylord! Sie haben gehörig ge⸗ wonnen; ich wünſchte nicht, daß Ihr Geld hier herum liegt. Stecken Sie es doch zum übrigen in die Taſche.

Lord...(welcher den Streich wohl' bemerkt hatte, ob er gleich zu träge war, denſelben zu ahnden) lachte. Nein, nein, Goren! Etwas müſſen Sie mich doch be⸗ halten laſſen!

Goren erröthete und ſtand auf.Verdammt iſt mein Glück! ſagte er, als er bei mir vorüberging;ich wun⸗ nich, daß ich noch ſpielen mag. In dem Zimmer o viele Gauner. Herr Pelham, vermeiden Sie ein

Spielhaus, wenn Sie mit gutem Einkommen leben wollen!

Und leben laſſen will, dachte ich.

Gerade wollte ich fortgehen, als ich ein lantes Ge⸗ lächter auf der Treppe vernahm und gleich darauf Thornton eintreten ſah, der mit einem der Spieler ſpaßte. Er ſah mich nicht. An den Spieltiſch tretend, zog er dieſelbe Zwanzigpfund⸗Note, die ich ihm gegeben hatte, hervor, und ließ ſie ſich mit dem Ausdruck eines Millionärs wechſeln. Ich wartete den Erfolg ſeines Spieles nicht ab; ſein Glück oder Unglück kümmerte mich zu wenig. Ich ging die Treppe hinab, und der Bediente, als er die Thüre für mich öffnete, ließ zu

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