Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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von größerm Nutzen ſeyn, ſo will ich Ihnen die Summe leihen, doch nur unter der Bedingung, daß Sie mich niemals mehr um einen Heller anſprechen.

Thorntons Antlitz ſtrahlte.Tauſend...! be⸗ gann er.

Nein, unterbrach ich,keinen Dank, allein Ihr Verſprechen!

Auf meine Ehre, ſagte Thornton,nie will ich Sie wieder um einen Heller anſprechen!

Diebe halten auf Ehre, dachte ich und gab ihm die Summe. In allem Ernſt, die ſchäbigen Kleider und das veränderte Ausſehen des Mannes bewegten mich zum Mitleid, ob ich ihn gleich nicht leiden konnte. Als er das Geld mit offenbarem Entzücken einſteckte, ging eine ſchlanke Geſtalt ſchnell bei uns vorüber. Wir wand⸗ ten uns Beide und erkannten Glanville. Er war noch keine ſieben Ellen entfernt, als wir beobachteten, daß ſeine Schritte, die ſehr unregelmäßig waren, plötzlich anhielten; im nächſten Augenblick ſank er an das eiſerne Gitter eines freien Platzes. Wir eilten anf ihn zu: er lag offenbar in Ohnmacht. Sein Antlitz war durchaus leichenfarben. Ich ſchickte Thornton in das nächſte Wirthshaus nach Waſſer; jedoch Glanville kam wieder zu ſich, noch bevor Thoruton zurück war.

Alles vergeblich! ſagte Glanville langſam und unbewußt vor ſich hin;der Tod iſt die einzige Lethe.

Als er mich erblickte, fuhr er auf. Ich ließ ihn auf meinen Arm lehnen und wir gingen langſam weiter.

Von Ihrer Rede, ſagte ich,habe ich ſchon ge⸗

hört. Glanville lächelte mit dem ihm gewöhnlichen

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