Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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alle dieſe verborgenen Charakterzüge aber zog ein ſanf⸗ tes und ſchmachtendes äußeres Weſen einen Schleier, welchen ein oberflächlicher Beobachter nicht zu durch⸗ ſchauen vermochte. Bisweilen zwar konnte ich den Glau⸗ ben hegen, ſie ſey innerlich unruhig und unglücklich; andererſeits aber war ſie auch in den Künſten der Ver⸗ heimlichung zu geſchickt, ſo daß dergleichen Andeutungen nur als augenblicklich vorübergehend bemerkbar waren Ich muß geſtehen, daß ich mich über meinen Man gel an Erfolg in dieſem beſondern Fall mit dem ge wöhnlichen Glück ſehr leicht tröſtete, welches mich au près des Pames begleitet; ich hatte einen andern Zweck im Auge. Alle Männer auf Sir Lionel Garrets Land gut waren hitzige Jäger; die Jagd aber iſt ein Vergnü⸗ gen, wofür ich niemals große Parteilichkeit empfand. Zuerſt entſtand mein Widerwille gegen dieſe Art ver⸗ nünftiger Erholung bei einem Treibjagen, wo ich, an ſtatt irgend eine Beute heimzubringen, beinahe ſelbſt zur Beute hätte werden können. Ich mußte nämlich drei Stunden lang, wie Wein in einem Eiskübel, in einem naſſen Graben ſtecken; dreimal ſchoß man während der

Zeit nach meinem Hut, als nach einem Faſan, und ein⸗ mal nach meinen ledernen Kamaſchen, als nach einem Haſen; um das ganze Vergnügen zu krönen, waren die Herren, welche ſo meine Vertilgung beabſichtigt hatten, nach Entdeckung ihres Verſehens über ihren Fehlſchuß eher verdrießlich, als daß ſie ſich über den Mißgriff, auf mich geſchoſſen zu haben, entſchuldigt hätten.

In allem Ernſt, die Jagd iſt ein rohes Vergnügen und eignet ſich allein für Majore in der Armee, könig⸗

ſtatt wie war