Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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geſucht wurde. Jeder, welcher einmal allgemein bekannt iſt, wäre es auch wegen einer ſehr unangenehmen Eigen⸗ ſchaft, kann ſich in England darauf verlaſſen, daß man ihm den Hof macht. Ihm ſaß der wirklich tüchtige und zugleich af irt pedantiſche Lord Vincent gegenüber, einer jener Leute, welche hoffnungsvolle Jünglinge ihr ganzes Leben lang bleiben; die man bis vier Uhr Nach⸗ mittags im Schlafrock, Quartbände leſend, antrifft; welche jeden Herbſt ſechs Wochen auf's Land gehen, um eine witzige Antwort aus dem Stegreif gewaltſam an⸗ zubringen; von denen ſich ſtets ein Werk unter der Preſſe befindet, welches aber niemals herausgegeben wird. Lady Nelthorpe hatte ich häufig geſehen. Sie hatte einigen Ruf als talentvoll, war außerordentlich affektirt, ſchrieb Gedichte in Stammbücher, ſpottete über ihren Ehemann, einen Fuchsjäger, und hegte großes Pen- chant pour les Peaux arts et les beaux hommes. Außerdem befanden ſich dort noch vier bis fünf an⸗

dere von gemeinem Pöbel, jüngere Brüder, gut für vie Jagd, aber ſchlecht als Heirathspartieen; ältliche Da⸗ men, die in Bakerſtreet wohnten und ein langes Whiſt liebten; junge Damen, die niemals Wein trauken und das höflicheHerr niemals vergaßen. Aus dieſer Zahl muß ich jedoch die ſchöne Lady Roſeville ausnehmen, vielleicht die bezauberndſte Frau des Tages. Sie war offenbar die Hauptperſon, und ſicherlich überall bei Perſonen zu finden, welche dem guten Ton die ſchul⸗ dige Rückſicht erwieſen. Niemals habe ich, mit Aus⸗ nahme einer Einzigen, eine ſchönere Perſon geſehen. Ihre Augen waren vom tiefſten Blan, ihre Geſichts⸗

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