Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Herr Conway hatte gerade zwei Eheſcheidungen ver⸗ anlaßt; ſomit waren alle Weiber in London für ihn hingeriſſen, und man kann ſich den Stolz vorſtellen, welchen Lady Frances über ſeine Huldigung empfand. Das Ende der Zeit, wo die vornehme Welt in London verweilte, war ungewöhnlich langweilig; meine Mutter überſah das Verzeichniß ihrer Geſellſchaften und Ein⸗ ladungen, erkannte mit Gewißheit, daß keine einzige mehr vorhanden ſey, welche, um noch in London zu blei⸗ ben, der Mühe werth wäre, und beſchloß, mit ihrem neuen Liebhaber durchzugehen.

Der Wagen wartete an der Ecke des nächſten Platzes. Meine Mutter ſtand zum erſten Mal in ihrem Leben um ſechs Uhr auf; ihr Fuß ruhte auf dem Wagentritt, die Hand lag an der Bruſt Herrn Conway's dicht beim Herzen; da fiel ihr ein, ſie habe ihr Lieblingsungeheuer von chineſiſchem Porcellan und ihren Schooßhund ver⸗ geſſen. Sie beſtand darauf, wieder umzukehren, trat in's Haus, nahm jeden der beiden Lieblingsgegenſtände unter einen Arm und ſpazierte die Treppe herunter. Da begegnete ihr mein Vater und zwei Bediente. Meines Vaters Kammerdiener hatte die Flucht entdeckt(ich habe vergeſſen, auf welche Weiſe) und ſeinen Hertn geweckt.

Als mein Vater ſich von ſeinem Verluſt überzengt hatte, ließ er ſich ſeinen Schlafrock bringen, durchforſchte Dachkammer und Küche, durchſuchte die Schublade der Magd und den Flaſchenkeller, und erklärte zuletzt: er ſey außer ſich. Wie mir erzählt wurde, ſo zerſchmolz die Dienerſchaft bei ſeinem Schmerz in Thränen; auch zweifle ich daran nicht im Geringſten, denn er war ſtets